Bitte beachten Sie: Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um Produkte aus dieser Kategorie bestellen zu können! Willkommen im Bieradies! Egal ob du ein Homer, eiMundl, ein Al oder ein Ich-trinke-gerne-mal-ein-gepflegtes-Bier-Trinker bist, hier findest du deinen Himmel auf Erden. "Ein paar kühle Blonde gefällig, mein Herr?" ;) "Darf's ein vollmundiger äh … vollmundiges Bock sein, gnädige Frau?" *g* Klingt das verlockend für dich?! Dann nichts wie auf ins Schlaraffenland des Biergenusses! Von Klassikern der heimatlichen Braukunst über weltbekannte Bestseller bis hin zu ausgefallenen Exoten findet der "Homo Cervesia", der biertrinkende Mensch, hier alles, was seine Kehle begehrt. Viel Spaß beim Erkunden der Welt von Wasser, Hopfen und Malz! Kleine Bierkunde für Neulinge, Neugierige und Angeber: Details anzeigen >>Willkommen im Bieradies! Egal ob du ein Homer, ein Mundl, ein Al oder ein Ich-trinke-gerne-mal-ein-gepflegtes-Bier-Trinker bist, hier findest du deinen Himmel auf Erden. "Ein paar kühle Blonde gefällig, mein Herr?" ;) "Darf's ein vollmundiger äh … vollmundiges Bock sein, gnädige Frau?" *g* Klingt das verlockend für dich?! Dann nichts wie auf ins Schlaraffenland des Biergenusses! Von Klassikern der heimatlichen Braukunst über weltbekannte Bestseller bis hin zu ausgefallenen Exoten findet der "Homo Cervesia", der biertrinkende Mensch, hier alles, was seine Kehle begehrt. Viel Spaß beim Erkunden der Welt von Wasser, Hopfen und Malz! Kleine Bierkunde für Neulinge, Neugierige und Angeber: Tja, manchmal bringt der Zufall die besten Ergebnisse. Man nimmt an, dass Brot, das nass geworden ist und zu gären angefangen hat (vor über 5000 Jahren!!!) die Bestrebungen auslöste, diesen Prozess absichtlich herbeizuführen. Mit diesem "Unfall" begann der Siegeszug des Bieres durch alle Zeiten und Länder – die alten Ägypter, die Römer, die Kelten … ja, im Mittelalter sogar die Kinder (Bier war nährreich und "sauberer" als Wasser. Natürlich war der Alkoholgehalt viel niedriger als heute.) … sie alle tranken Bier. Und so bahnte sich unser aller Lieblingsgetränk den Weg von der trüben vergorenen Brotpampe über die ersten Klosterbrauereien bis in unsere modernen Anlagen. Hier stellt sich nun die Frage, wie Bier heute produziert wird. Wasser, Hopfen, Malz – einmal umrühren, fertig?! Schön wär's, aber man spricht ja nicht umsonst von der BrauKUNST. Keine Ahnung davon?! Na dann wird's aber Zeit: Ausgangspunkt ist immer Malz. Dieses wird durch das sogenannte Mälzen (Aufkeimen mittels Wasser; Darren/Trocknen; Schroten/Zerkleinern) vorzugsweise aus Gerste und/oder Weizen (v.a. natürlich bei Weißbier) gewonnen. Nun kommt das Brauwasser ins Spiel, dessen Mineralien- und Salzgehalt den späteren Geschmack natürlich stark beeinflusst (nicht umsonst schwören viele Brauereien auf ihre eigenen Quellen). Das geschrotete Malz wird im sogenannten Maischbottich mit heißem Wasser vermischt, wodurch die Stärke aus dem Getreide in Malzzucker umgewandelt wird. Im nächsten Schritt trennt man die festen Bestandteile der Maische (Dieser Treber wird oft als Viehfutter verwendet) von der Bierwürze, der klaren Flüssigkeit. Diese wird in der Sudpfanne unter Zugabe von Hopfen gekocht. Nach der Entfernung der nicht gelösten Hopfenbestandteile wird die Würze gekühlt und in Gärtanks geleitet, wo durch die Zugabe von Hefe der Gärprozess angeregt wird. Nach diesem Vorgang wird das Bier zwischen zwei Wochen und drei Monaten (je nach Sorte) gelagert/nachgegärt, dann (meistens) nochmals gefiltert und in Fässer, Flaschen oder Dosen abgefüllt … Und schon ist es auf halbem Wege zu dir! (Für jene, die sich besonders gern mit Wissen brüsten, hier noch eine kleine Zusatzinformation: Bei manchen Sorten, wie z.B. Weißbier, findet in der Flasche nochmals ein Gärprozess statt. Hier spricht man dann von Flaschengärung.) Was am Ende dieses Brauprozesses herauskommt, darf sich BIER nennen, doch dass Bier nicht gleich Bier ist, ist für Kenner nichts Neues. Wehe, jemand behauptet, dass xxx wie yyy schmeckt! Da verstehen Bierschaffende und -trinker keinen Spaß, denn die eigene Biero…äh…Philosophie des Brauens und Genießens ist natürlich immer die einzig Richtige. Um Amateuren den Weg durch diese einzigartigen Kompositionen von Geschmack, Geruch, Trübung, Farbe etc. ein bisschen zu erleichtern, haben wir ein kleines Bierlexikon zusammengestellt, in dem die bekanntesten Biersorten und ein paar weitere nützliche Infos zu finden sind: Altbier: Dieses bernsteinfarbene, hopfenbetonte Bier, wird mit obergäriger Hefe, also nach "alter Art" gebraut. Bockbier: Vollmundiges, goldfarbenes bis braunes Starkbier, das zu bestimmten Anlässen gebraut wird (Maibock, Festbock etc.) Doppelbock: Ein besonders starkes Bier mit einer Stammwürze von mind. 18% Lagerbier: Untergäriges, malzaromatisches Vollbier, das aus historischen Gründen manchmal auch "Wiener Bier" genannt wird. Während im angloamerikanischen Raum nahezu alle untergärigen Sorten als "Lager" bezeichnet werden, bevorzugt man bei uns eine genauere Klassifizierung, die zwischen "Pils", "Märzen" etc. unterscheidet. Märzen: Ursprünglich das letzte untergärige Bier vor dem Frühling, das durch einen höheren Stammwürze- und folglich auch Alkoholgehalt, sowie manchmal auch durch stärkere Hopfung haltbarer gemacht wurde. Heute, wo untergäriges Bier das ganze Jahr über gebraut werden kann, werden mit "Märzen" meist etwas stärkere Lagerbiere bezeichnet. Obergäriges Bier: Mit "obergärig" bezeichnet man die "alte" Brauart, deren Gärprozess bei 15-25°C stattfindet. Obwohl die untergärige Brauweise mit Beginn der industriellen Kühlung ihren Siegeszug antrat, ließen sich viele obergärige Sorten bis heute nicht aus dem Bieradies vertreiben. Bekanntester Vertreter: das Weißbier Pils: Ein hopfenbetontes, helles, untergäriges Bier mit einem Stammwürzegehalt von mind. 11% Porter: Der kleine Bruder des Stout (Alkoholgehalt von etwa 4,3%) Schankbier: Diese Gattung umfasst Biere mit 10-12% Stammwürze (Deutschland: 7-10,9%) Schwarzbier: Ein spritziges Vollbier, untergärig gebraut, mit ca. 5 Volumsprozent Alkohol. Die Farbe des Schwarzbiers resultiert aus der Verwendung dunkler (gerösteter) Malze. Stammwürze: Der Stammwürzegehalt gibt an, wie viel vergärbarer Extrakt in der Bierwürze enthalten ist. Ein Bier mit 13% Stammwürze z.B. enthält in 1000g Flüssigkeit 130g Extrakt, der bei der Gärung zu Alkohol, Kohlenstoffdioxid und unvergärbaren Stoffen abgebaut wird (jeweils ca. 1/3). Starkbier: Unter der Kategorie "Starkbier" fasst man alle Sorten mit einem Stammwürzegehalt von mind. 16% zusammen. Stout: Ein bitteres, hopfenbetontes, dunkelbraunes Bier mit intensivem Röst- geschmack und einem Alkoholgehalt von bis zu 7,5% Trappistenbier: Obergäriges, belgisches Starkbier, das nur so genannt werden darf, wenn es von Mönchen eines Trappistenklosters gebraut wurde. Untergäriges Bier: Diese Brauweise trat ihren Siegeszug mit Beginn der industriellen Kühlung an. Untergärige Hefe gärt bei niedrigen Temperaturen (5 bis 9°C) und sinkt nach dem Gärprozess zu Boden (im Unterschied zu obergäriger, die sich oben absetzt). Das Bier zeichnet sich durch seinen runden Geschmack und den weniger fruchtigen Charakter aus. Vollbier: Damit werden Biere mit einer Stammwürze von 12% bis 15% (in Deutschland von 11% bis 15,9%) bezeichnet. Weizenbier/Weißbier: Ein obergäriges Vollbier, das mit einem (zumindest) 50-prozentigen Weizenmalzanteil gebraut wird. Weißbier gilt als bayrische Spezialität und ist in den Varianten "hefetrüb", "dunkel" und "kristall" erhältlich. Weizen(doppel)bock: Mit Weizenmalz gebrauter, obergäriger Verwandter des Bockbiers. Zwick(e)lbier: Ungefiltertes, naturtrübes Kellerbier von besonderer Verträglich- und Süffigkeit. Der geringe Kohlensäuregehalt sowie die verkürzte Haltbarkeit resultieren aus dem fehlenden Reifungsprozess dieses Bieres. << Details verbergen
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